Feste feiern mit Spaß und ohne Ärger.

Nach der Einführung des 8-jährigen Gymnasiums kommt nun der erste Jahrgang zum Abschluss. In einigen gymnasialen Oberstufen war es bislang "Tradition", dass der jeweils jüngere Jahrgang für den Abschlussjahrgang eine Party organisiert - völlig unabhängig von der jeweiligen Schule auf "neutralem" Boden.

Das Problem: Die jetzigen Schüler in der Klassenstufe 11 sind mehrheitlich 16-17 Jahre alt.

Für alle Verträge, die bei der Organisation eines Festes notwendig sind, ist aber die volle Geschäftsfähigkeit erforderlich: Gestattung gemäß Gaststättengesetz, Mietvertrag für die Halle etc.. Für die Durchführung des Festes ist die Autorität gegenüber den Festbesuchern notwendig, sonst wird es sehr schwierig, gesetzliche Vorgaben einzufordern. Und: Um 0:00 Uhr darf kein unter 18-jähriger mehr auf dem Fest sein (JuSchG).

Was tun? Wir, die Arbeitsgruppe Festkultur, möchte mit den Orangisationsteams ins Gespräch kommen, um Alternativen zu diskutieren und Lösungen zu finden. Wir sind der Meinung, dass diese selbst organisierten Feste erhalten werden müssen. Aber der gesetzliche Rahmen muss eingehalten werden.

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Festkultur

neue-festkultur-logo 18 Landkreise sind derzeit (Stand Januar 2013) im Netzwerk Neue Festkultur zusammengeschlossen.

Allen gemeinsam ist die Arbeit im Netzwerk, das Vorhandensein einer Selbstverpflichtung für die Festveranstalter und die Basis der "Leitlinie für eine neue Festkultur" die von allen Landräten unterzeichnet worden ist.

Auf der Homepage www.landesnetzwerk-neue-festkultur.de finden sich weitergehende Informationen für Veranstalter, Behörden, Eltern und Jugendliche.

Interressierte Landkreise können diesem Netzwerk gerne beitreten. Kontakt über das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auch Landkreise aus anderen Bundesländern sind willkommen!

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